Warum ich mich “plantbased” ernähre

Ich habe bereits einige Ernährungsformen ausprobiert und bin jetzt seit einiger Zeit auf der oben genannten Ernährungsform “hängen geblieben”.

Ich habe mich schon (nach der) Logi-Methode, normal westlich, paleo, low-carb, glutenfrei und basisch ernährt. Bei allen Ernährungsformen war ich auf der Suche nach der Antwort zum Zitat von Hippokrates : „Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung.” Im Endeffekt habe ich keine Antwort darauf gefunden. Es gibt nicht die Ernährungsform für jeden Menschen. Hauptursache meiner häufigen Ernährungsumstellung waren Hautprobleme. Diese konnte ich häufig verbessern, aber ganz zufrieden war ich nie.

Als ich zusammen mit meiner Freundin unsere erste gemeinsame Wohnung bezogen habe, stellte ich mir die Frage nach Eigenständigkeit.

Zu diesem Zeitpunkt entschied ich mich vegan/plantbased zu ernähren. Ich war auf der Suche nach einer gesunden Ernährung. Gesund für mich und für meine Umwelt.

Eigenständigkeit bedeutet für mich auch, dass wenn ich Tiere essen möchte, diese dann auch selbst zu töten. Und das kann ich nicht. Sicher gibt es hierbei auch bei mir Abstufungen, aber ich unterließ damit z.B. auch den Konsum von Fisch, da ich mir dadurch einen Betrag zum Artenschutz versprach. Da ich ein eigenständiger Mensch sein möchte und keine Tiere töten kann und will, möchte ich dies auch nicht auf andere Personen übertragen, um so dem Elend zu entgehen. U.a. dadurch definierte ich für mich Eigenständigkeit.

Ein weiterer Grund für diese Entscheidung war, dass ich mir sicher bin, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft zum Überleben kein Fleisch und Fisch mehr benötigen. Dafür, dass ich Leben schützen kann, suplementiere ich gerne zum Beispiel Vitamin B12. Mal ganz davon abgesehen, dass Tiere in der Massentierhaltung ebenfalls mit diesen Vitaminen zugefüttert werden. Dadurch verkleinere ich auch in einer gewissen Weise den Konsumentenkreis und nehme das Vitamin direkt zu mir.

Dies ist jedoch meine persönliche Entscheidung. Ich schreibe meiner Familie nicht vor, dies auch so zu tuen wie ich. Ich kann auch mit Menschen, die gerade ein Steak essen, zusammen an einem Tisch sitzen und lachen. Ich fordere auch niemanden auf, mir ein bestimmtes Gericht zu servieren. Bin ich eingeladen und ich weiß, dass ich der einzige “Veganer” bin, so bringe ich mir selbst etwas mit, um keine unnötigen Umstände zu machen.

Das Einzige was ich jedoch einfordere, ist Verständnis und Akzeptanz gegenüber meiner persönlichen Entscheidung. Mehr möchte ich nicht!

Ein weiteren Punkt, den ich noch ansprechen möchte, ist warum ich meinen Ernährungsstil lieber “plantbased”, als vegan nenne. Genau genommen sind Produkte wie Honig nicht vegan. Da ich bei einer ökologischen und nachhaltigen Bienenhaltung persönlich jedoch kein Tierleid sehe, kann ich nach der Definition bereits kein “Veganer” sein. Des Weiteren stört mich die Entwicklung, dass sich große Unternehmen diesen Begriff bei banalen Produkten, die von Natur aus “vegan” sind diesen Befriff zu Nutze machen und dadurch Profit herausschlagen. Herausnehmen möchte ich von dieser Aussage natürlich alle Unternehmen, die dadurch Tier und Natur schützen!

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